Archiv für den Monat Oktober 2011

Woche 2/10 in Matapalo

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Halli hallo ihr lieben,

tut uns sehr Leid, dass wir euch zur Zeit gar nicht so auf dem Laufenden gehalten haben, aber das werden wir jetzt wieder gaaaanz schnell nachholen :) Hier geht es also weiter mit unseren Abenteuern aus Matapalo, viel Spaß beim lesen!! Hier kommt unser Wochenbericht der 2. Woche aus Matapalo von Sabi:

Sonntag 09.10.2011
Nach unserer Patrouille mitten in der Nacht wurde ich um 7 Uhr sehr unsanft von dem Geräusch eines „Handrasenmähers“ geweckt. Der Typ hatte den Nerv an einem Sonntag direkt vor unserem Fenster das keine Scheibe hat Rasen zu mähen!! Es war als stünde er genau neben meinem Bett! Aber bis um zehn nach 8 hab ich mich geweigert aufzustehen dann hat mich allerdings die Vorstellung aus dem Bett gelockt mal kein vollwertiges Abendessen zu frühstücken und tatsächlich gab es Cornflakes. Und für die anderen gab es gratis zum Frühstück einen Rüffel von der Köchin/Putzfrau weil das Haus zu unordentlich ist. Deswegen mussten alle putzen und aufräumen und weil wir nette Mädchen sind haben wir natürlich geholfen. Für zehn Uhr war Gartenarbeit angesetzt (und sie sollten die Hauswand bleachen, wie bescheuert is das denn?! Wer putzt schon sein Haus von außen?) Aber da es schon den ganzen Morgen aussah wie wenn es mal für längere Zeit besser werden würde wurde die Gartenarbeit verschoben. Wir haben gechillt, gelesen und geschrieben bis zum Mittagessen (es gab Nudelsalat: Lecker!!^^) Ich bin schon mal ohne die Vera ins Hotel gegenüber um den Internetzugang zu nutzen und als ich einen Mangosmoothie bestellt hab hat mich ein Mann an der Bar entsetzt angeschaut und gefragt, ob ich mir an so einem kalten Tag wirklich was mit Eis kaufen will?! Ich soll doch zum aufwärmen lieber einen heißen Kaffee trinken! Es hatte 25 °C!! Verrückt! Nachdem mein PC sich nicht ins Internet eigewählt hat ist dem Barmann anscheinend nach kurzem überlegen eingefallen, woran das liegen könnte. Er ist losgedüst und mal kurzer Hand mit dem Router zurückgekommen den er für mich angesteckt hat um dann geduldig mit mir an meinem PC zu warten ob es funktioniert! :)
Als wir nach Hause gekommen sind hat Xiomara uns eröffnet, dass sie nichts gekocht hat. Wir haben ihr zwar gesagt, dass wir zum Essen wieder da sind, macht aber nix. Sie hat uns noch angeboten was zu machen aber man hat ihr deutlich angesehen, dass sie darauf keinen Bock hat und dann hatte ich die Idee des Abends: wir gehen Pizza essen!! Und des haben wir dann auch gemacht. Die Wahl fiel auf eine vegetarische Pizza und, weil es nix anderes zu trinken gab, eine Cola. Wir haben jeder eine kleine Pizza bestellt die ungefähr die Größe einer Familienpizza hatte! Wir haben gegessen, bis nix mehr rein ging und den Rest von Veras Pizza haben wir unserer Familie gegeben und meine haben wir behalten. Dann haben wir uns dem üblichen Abendritual hingegeben.

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der zweite Teil der Woche

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Dienstag 04.10.2011

Nachdem wir uns aus dem Bett gequält hatten gabs mal wieder Reis zum Frühstück :) In der Schule war es heute absolut langweilig. Wir waren echt nur rumgehockt oder waren auf der Suche nach einem Lehrer mit Klassenzimmer, weil ja niemand genau weiß wo wer wann wen unterrichtet :) Das anspruchsvollste was wir gemacht haben, war ein kleines bisschen Korrekturlesen von Jobbeschreibungen im Unterricht. … nach dem Unterricht sind wir dann sofort zum Strand losgelaufen, bevor es wieder des regnen angefangen hätte. Und es war traumhaft!! Wir sind dann erst mal eingeschlafen, ganz alleine am Strand, riesen Wellen, schönes rauschen, einfach toll :)

wir haben uns dann noch etwas in die Sonne gelegt, die an diesem bewölkten Tag endlich mal rauskam aber dann hats lustigerweise des Regnen angefangen, obwohl die Sonne total geschienen hatte. Irgendwann wurden die Tropfen dann zu groß und wir sind zu den anderen ins Apartment gelaufen. Dort nebenan ist gleich so ein kleiner Supermarkt wo wir uns eine Flüssigseife fürs Badezimmer gekauft haben :) voll der Luxus! Die anderen haben mit den Neuankömmlingen dann eine Introduktion gemacht, an die wir uns einfach mal angeschlossen haben. :) … Also sind wir zum Strand getiegert und haben uns die Hatchery angeschaut. Danach durften wir noch Schildkrötennester buddeln üben und wie man sie findet.

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Kurzmitteilung

In Matapalo angekommen

Nach einer sehr lagen 6 stündigen Fahrt von San José aus sind wir also auch endlich in Matapalo angekommen… Miky, ein alter Mann hat uns mit einem Truck abgeholt, unser Gepäck hinten drauf geladen und wir mussten natürlich auch mit hinten drauf :). Nach einer kurzen und holperigen Fahrt auf dem Truck sind wir dann im Apartment von den anderen Volontären des Schildkrötenprojekts angekommen und wurden total nett empfangen. Dort sprechen alle fast nur Englisch und haben scheinbar auch nicht unbedingt vor, Spanisch zu lernen :). Zwei Amerikaner, die mit uns angekommen sind haben dann erst einmal eine Führung durchs Haus bekommen, aber das war ja für uns eher uninteressant, weil wir eigentlich noch weiter in unsere Familie wollten. Uns wurde nur gesagt, dass wir heute oder morgen dann von unserer Familie abgeholt werden, sie haben hier ja genug Betten frei. Also war wieder tranquillo angesagt ;) … Sabi und ich haben uns also erst mal in die Hängematten geschmissen und uns entspannt :) Das Haus dort ist eigentlich total niedlich eingerichtet. Abgespült wird im Freien, genau so wie Wäsche gewaschen und das meine ich wörtlich :D Die Waschmaschine hatte nämlich einfach keinen „Deckel“ es war so eine Art Freiluftwaschen :D … Außerdem gab es noch ein kleines Bad, was aber für 20 oder auch schon für 10 Leute viel zu klein war, vor allem wenn alle nach der nächtlichen Patrouille gleichzeitig duschen wollten :)

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Hier in Matapalo :) am Ende der Welt…

Die zweite und auch schon letzte Schulwoche

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Die zweite Schulwoche war also angebrochen. Diese Woche hatten wir sogar nur noch zu 2 Unterricht. Da jede Woche Lehrer und Schülerkonstellationen wechseln weil ja auch immer wieder neue Schüler kommen, hatten wir eben jetzt Privatunterricht :)… Wir haben diese Woche angefangen, Mittag einfach nichts mehr zu essen. Da das Essen hier immer sehr reichhaltig ist und immer Reis dabei ist, lang uns das 2 mal am Tag, dafür haben wir abends umso mehr hunger. An diesem Montag Abend wäre ich vor Hunger fast gestorben und dann… gab es Paella – zu Sabis Glück und zu meinem Unglück (ich mag ja eigentlich gar nicht so wirklich gerne Meerestiere, aber ich habe extra nicht gesagt das ich kein Fisch oder so esse, da ich glaubte hier schmeckt das ja am Meer sowieso anders und hoffentlich besser als bei uns in Deutschland :) ) Sabi hat sich fast in die Paella hineingelegt und mir hat es wirklich auch gar nicht mal so schlecht geschmeckt :) Und ich dachte schon ich muss verhungern an diesem Abend. Ich werde hier ja vielleicht doch noch zum Fischesser :) Dafür gab es zu meinem Glück an diesem Abend einen leckeren Papayashake zum Essen dazu. Georgina macht nämlich immer irgendwelche pürierten Früchte mit Wasser und doppelt so viel Zucker zu jedem Abendessen. Und da Papayas absolut nicht zu Sabis Lieblingsfrüchten hier gehört, bekomme ich ihre Portion immer gleich auch noch :).

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Kurzmitteilung

Am Freitag haben dann alle den Unterricht ein bisschen früher beendet damit wir auch alle rechtzeitig los können zum Bus. Da wir insgesamt 7 Leute aus der Schule waren, war das Gott sei Dank auch kein Problem. Aber hier is ja so wie so alles ein bisschen chilliger! :) Natürlich musste erst noch die Zertifikatsübergabe für diejenigen stattfinden, deren letzter Tag es in der Schule war. Also haben Hanna, Mark und Pierre noch ein Foto mit ihrem Zertifikat gemacht und sich noch mit ein paar letzten Worten bedankt. Von den beiden Jungs haben wir uns dann auch gleich alle verabschiedet weil die beiden am Wochenende wieder nach Hause gefahren sind. Der eine total typisch mit dem Flugzeug der andere ist mit dem Mountainbike nach Kanada aufgebrochen… und zwar Richtung Ostküste!! Total verrückt!!

Wir sind dann mit zwei Taxis zum Coca- Cola-Terminal gefahren, des is der größte Busbahnhof hier in San José. Dort hatten wir noch fast 45 Minuten Zeit bis der Bus gefahren ist also haben wir uns alle eine (manche auch drei) vor Fett triefende Empanadas gekaut. Total fett aber auch total lecker. Da wir (ganz die vielen Deutschen unter uns) fast ganz am Anfang der Schlange für den Bus standen war es auch kein Problem einen Sitzplatz zu bekommen.  Nach zwei Stunden völlig unspektakulärer Busfahrt waren wir dann an der Fähre angekommen. Da wir mit dem Bus fast 45 Minuten in zäh fließendem Verkehr standen ging es nahtlos weiter. Als unser Bus auf der Fähre war ging es quasi sofort los. Um den besten Blick zu haben saßen wir natürlich ganz oben auf Deck. Von dort aus haben wir eine riesigen Baum voll mit Pelikanen gesehen (dank Findet Nemo haben wir die natürlich auch sofort erkannt^^!). Die sind wirklich ganz schön groß und als sie ganz nah an der Fähre vorbeigeflogen sind sah das wirklich recht beeindruckend aus!

Während wir so vor uns hingefahren sind konnte man dabei zuschauen, wie sich ein unglaubliches Unwetter zusammengebraut hat. Es hat angefangen heftig zu blitzen und zu donnern. Aber zum Glück hat das Wetter netterweise gewartet bis wir wieder im Bus waren bevor es mit dem Regen angefangen hat. Die Vera war total begeistert von dem rosa Sonnenuntergang und hat gefühlte 1000 Bilder gemacht. Hier is eins davon:

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Das zweite Wochenende – unser erster Ausflug zum Strand

Die erste Woche

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Und dann war auch schon der Montag und unser erster Tag in der Sprachschule gekommen. Dort wurden wir erst einmal damit überrascht, dass fast alle deutsch waren. Nicht nur die Schüler, sondern auch die Assistentin der Schulleiterin. Neben den ganzen deutschen gab es noch eine riesigen Kerl aus Belgien, einen Ami, ein Mädchen aus England und eine Finnin. Es gab eine kurze Führung durch die Schule und dann gings auch schon los. Wir waren mit einem anderen deutschen Mädchen im Unterricht. Zu dritt “Unterricht” haben hat echt was für sich. Das Mädel heißt Lina und weil sie schon mal in Barcelona gelebt hat, ist sie natürlich viel besser als wir. Macht aber nix. Naja der Unterricht war lehrreich aber was spannendes gibts davon nicht zu erzählen. In der Pause gabs dann noch einen leckeren Begrüßungscocktail und dann gings wieder in den zurück. Am Nachmittag haben wir dann eine kleine Stadtführung gemacht durch Santo Domingo de Heredia. Es wäre bestimmt sehr aufschlussreich gewesen, wenn man zugehört hätte aber da wir ja immer lieber reden als zuhören haben wir uns lieber mit Salomon aus Belgien unterhalten. Naja und dann war die Stadtführung auch schon rum und wir sind wieder nach Hause gegangen um noch “ein bisschen” was zu Abend zu essen. Unsere Gastmama is eine Königin in der Küche anders kann man es einfach nicht sagen. Das Essen ist hier in der früh und am Abend einfach ein Meisterwerk. So toll das wir es einfach immer wieder fotografieren mussten! Nach dem Abendessen haben wir uns noch schnell an unsere Hausaufgaben (jaa wir mussten hier gaanz viel Hausaufgaben und sogar Referate machen) gesetzt und sind danach wieder mal tot ins Bett gefallen.

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